Acht verbreitete Irrtümer rund ums Geld, und was tatsächlich stimmt.
Die AHV ist nach dem Umlageverfahren finanziert und wird politisch angepasst (z. B. Rentenalter, Beiträge), sie "leert" sich nicht wie ein Konto. Trotzdem ersetzt sie allein selten den bisherigen Lebensstandard, deshalb braucht es 2. und 3. Säule zusätzlich.
Ein breit gestreuter ETF wie der S&P 500 oder MSCI World bildet den ganzen Markt ab und streut das Risiko über hunderte bis tausende Firmen. Kurzfristiges Trading einzelner Werte ist das Gegenteil davon, deutlich riskanter.
Die tiefe Monatsrate wirkt attraktiv, aber über die ganze Laufzeit gerechnet (inkl. Kaution, Vollkasko, Kilometerlimiten) sind die Gesamtkosten meist höher als bei einem Kauf, und am Ende gehört einem das Auto trotzdem nicht.
Auch mit kleinem Einkommen ist man in der Regel steuerpflichtig und muss eine eigene Steuererklärung einreichen, sobald man volljährig ist oder ein eigenes Einkommen hat.
Viele kleine Versicherungen (Handy, Reise-Abo) kosten über die Jahre oft mehr, als sie im Schadenfall bringen. Sinnvoll sind vor allem Versicherungen gegen Schäden, die man selbst nicht stemmen könnte.
Durch die Inflation verliert Geld auf dem Sparkonto real an Kaufkraft. Für langfristige Ziele (10+ Jahre) sind breit gestreute Aktien/ETF historisch deutlich überlegen.
Genau die frühen Jahre sind wegen des Zinseszinseffekts am wertvollsten, wer 10 Jahre früher beginnt, braucht für dasselbe Ergebnis oft nur einen Bruchteil der monatlichen Einzahlung.
Wer selten zum Arzt geht und die finanzielle Reserve hat, spart mit einer höheren Franchise über das Jahr gerechnet oft Geld, weil die monatliche Prämie deutlich sinkt.